Die Seele von ihren Fesseln befreien
Roman Steiner – Skarab Therapie und Coaching

Roman Steiner

Veröffentlicht: 4 Feb, 2021

Schon Patanjali, der große Weise Indiens, der Autor der Yogasutren, sah Erinnerungen als einen Ausdruck davon, dass wir Ereignisse emotional nicht vollständig losgelassen haben, und deshalb durch Wut, Angst, Trauer oder – seltener – nostalgische Gefühle immer noch an sie gekettet sind.

Genauso sind Erwartungen und das Vorwegnehmen zukünftiger Ereignisse meist ein Ergebnis von Angst, oder der Hoffnung, irgendein glücksverheißendes Ereignis in der Zukunft könne uns bleibende Zufriedenheit bescheren.

Dieses Ereignis gibt es leider in letzter Instanz nicht, und die Tendenz unseres Verstandes, ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her zu wechseln ist – aus Sicht der Weisen des alten Indiens – eine Quelle ständigen Leids.

Deshalb nämlich, weil sie uns davon abhält, in diesem Augenblick zu erwachen, in dem sich unser Leben abspielt, hier und jetzt.

Die Meridian-Klopftechniken aus der energetischen Psychologie sind in ihrem Kern so alt wie die Akupunktur.
Mit ihrer Hilfe lassen sich die emotionalen Altlasten aufzulösen, die uns in der Vergangenheit festhalten, wie auch die Ängste und Sorgen, die uns ständig in die Zukunft blicken lassen und uns den Zugang zur Gegenwart verbauen.

Die alten Chinesen wussten: Jede starke, negative Emotion führt zu einer Unterbrechung des Energieflusses in den Meridianen, den feinstofflichen Energiebahnen im Körper.

Diese Unterbrechungen führen dazu, dass Emotionen, deren Auslöser möglicherweise Jahrzehnte zurück liegen, heute immer noch so stark sind, als hätte das Ereignis eben erst stattgefunden.

Die Verletzungen aus vergangenen Erfahrungen, die durch Triggersituationen immer wieder neu aktiviert werden können, stecken also in unserem Energiesystem.

An das Ursprungsereignis zu denken, mit den Gefühlen in Kontakt zu gehen und gleichzeitig die stark dynamisierenden Anfangs-oder Endpunkte der Meridiane zu klopfen, führt zu einer Heilung dieser energetischen Unterbrechungen, und damit zu einer Auflösung jener starken Emotionen, die uns vorher wie in einem „Film“ gefangen gehalten haben.

Nach einer erfolgreichen Sitzung fühlt sich der oder die Betroffene deshalb oft so entspannt wie lange nicht mehr, und gleichzeitig hellwach für die Wunder der Gegenwart, die Wirklichkeit dieses Augenblicks.

Das Gleiche gilt für das ängstliche Erwarten zukünftiger Ereignisse.

Indem ich die betreffenden Emotionen auflöse, verliert das Ereignis, auf das meine Verstand sich fixiert hatte, an Momentum.

Ich gelange zurück in die Gegenwart, den einzigen Moment in dem ich handlungsfähig bin.

Insofern haben Methoden wie die MET-Klopftherapie, mit der ich arbeite, eine ermächtigende Wirkung.

Vor allem aber lösen sie die Schleier, die uns in Unwissenheit und Leid verharren lassen.

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